(9/8/99) Adopt A Library - Getting books to people who need them




Fagottistin Lynn Gaubatz
nach Wien eingeladen


WIEN -- Die amerikanische Fagottistin Lynn Gaubatz wurde zur Internationalen Konferenz für Überlebende und Nachkommen von Opfern und Tätern des Nationalsozialismus eingeladen um als Solistin am Mittwoch, 1. September 1999, zu spielen.

Beim Empfang durch den Bürgermeister der Stadt Wien im Rathauskeller, wird Frau Gaubatz ein Solostück vom 1885 in Wien geborene Komponist und Musikologe Egon Wellesz vortragen. Frau Gaubatz lebte von 1981 bis 1984 in Salzburg, Österreich, und war mit 25 Jahren Gastprofessorin für Fagott an der Hochschule Mozarteum.

Die dreitägige internationale Konferenz beschäftigt sich mit unterschiedlichen Zugängen der Überlebenden und der Nachkommen von Opfern, Helfern, Zuschauern, Mitläufern, Mittätern und Tätern. Thematisiert wird die nachträgliche Wirksamkeit des Nationalsozialismus und des Holocaust in der heutigen Gesellschaft Europas. Ausgangspunkt bildet dabei der konkrete, österreichspezifische Kontext, von dem her das Spektrum zu Fragen des Umgangs mit aktuellen, historischen Konflikten eröffnet wird. In Form von Vorträgen und Workshops gelangen unterschiedliche Identitätskonzepte, sowie konkrete, gesellschaftliche, politische und familienbiographische Fragen des Umgangs mit erlebter Geschichte zur Sprache.

Vom GLAMOUR Magazin als "eine der zehn hervorragendsten jungen berufstätigen Frauen Amerikas" bezeichnet, wurde Frau Gaubatz von den Kritikern in Europa und den Vereinigten Staaten als "brilliant", "charmant" und "erfreulich" begrüßt. Ihre Aufführungen von Mozarts Fagottkonzert wurden auf drei Erdteilen bei PBS, Radio Nacional De España und Radio Nacional De Venezuela gesendet und im Jahre 1999 wurde sie zur Feier der Überreichung eines Friedenspreises in Norwegen eingeladen, um als Solistin zu spielen.

Frau Gaubatz spielte als Solofagottistin mit Leonard Bernstein, Sir Georg Solti, und Seiji Ozawa u.a., und ist als Solistin auf vier Erdteilen - Nord- und Südamerika, Europa und Afrika - aufgetreten. Im Jahre 1989 hat sie als erste Fagottistin überhaupt ein Solistenkonzert in der Konzerthalle des John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington aufgeführt. Seitdem gab sie dort fünf weitere Vorstellungen als Solistin. Sie ist auch die einzige Fagottistin, welche als Solistin bei der Smithsonian Institutions Kunst Der Virtuosen und Die Konzerterfahrung vorgestellt wurde, und vom populären amerikanischen On-line Starfinder als erste und einzige Fagottistin ausgewählt, die jeweils als aufstrebende Virtuosin vorgestellt worden war.

Frau Gaubatz ermutigt Komponisten lebhaft für das Fagott zu schreiben und hat drei unbegleitete Stücke und ein Fagottkonzert, sowie einige Kammermusikwerke welche für sie geschrieben und zugeeignet wurden. Im Dezember 1997 spielte Frau Gaubatz die europäische Uraufführung von Wolfgang Pillingers Kleine Suite für Fagott aus "Kein Platz für Idioten" (von ihr in einer Welturaufführung im Oktober in den Vereinigten Staaten gespielt wurde) in Salzburg (Österreich) auf Schoss Leopolskron während des Symposions Music for a New Millennium des Salzburg Seminars. Im September 1996 spielte sie ein gemeinsames Konzert mit dem österreichischen Flötisten Helmut Zangerle in der Österreichischen Botschaft Washington DC., welches die Welturaufführung von Pillingers Small Match for 3 Players beinhaltete. Frau Gaubatz lebte von 1981 - 1984 in Salzburg und war Gastprofessor an der Hochschule Mozarteum wo Pillinger zur Zeit unterrichtet.

Im August 1997 wurde sie als Mitglied der Salzburger Mozart-Solisten nominiert und vom populären amerikanischen On-line "Starfinder" als erste und einzige Fagottistin ausgewählt, welche jeweils als aufstrebende Virtuosin vorgestellt worden war.

Für weitere Informationen, bitte sehen Sie das Website http://www.LynnGaubatz.com.

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